Und eine Revolution ist auch wenn man sich Wünsche erfüllt.
Wenn man sich traut ein Hobby zu haben und damit zeigt daß man lebt.
Manchmal braucht man Sachen, die man nur für sich selber macht.
Weil es einem gut tut und stark macht.
Und stark sein und bleiben ist Revolution!
Ich gebe nicht auf.
Weil es sinnlos ist einfach aufzugeben.
Weil es nicht Zeit dafür ist und weil ich nicht kämpfe, um dann anderen einen Sieg zu schenken.
Ich kämpfe weil das Leben schön sein kann und es hoffentlich immer öfter schön ist.
Weil ich noch so viel zu lernen hab.
Und weil ich glaube, dass man nur die eine Chance hat zu leben, die man nutzen muss.
Ich weiß manchmal nich wohin ich gehe.
Ob ich wirklich immer richtig gehe oder manchmal auch falsch.
Aber oft gehen Wege eben nich geradeaus.
Manchmal muß man ausweichen oder Umwege gehen.
Und manchmal steht man dann auch vor einer Wand und muß umdrehen,
ein Stück zurückgehen und einen neuen Weg suchen.
Wichtig ist nur, daß man weiß, daß man nicht wirklich zurück geht, sondern nur neu Anlauf nimmt.
Die Revolution geht weiter, auch wenn es scheinbar leise ist.
Mit jedem Schritt den man geht, mit jedem Wort was man sagt
und mit jedem Lachen oder Weinen geht sie weiter.
Manchmal ist scheinbare Normalität eine große Revolution.
Und wer hinhört und hinsieht, erfährt, dass sie gar nicht so leise ist.
Wird es irgendwann leichter zu kämpfen?
Und wird irgendwann mal ein Ende kommen?
Was wird dann sein? Was, wenn man verloren hat und was wenn man gewinnt?
Und was passiert, wenn es nie ein Ende gibt? Wie lange reicht die Kraft?
Wieviel Revolutionäre gibt es eigentlich auf der Welt?
Ich glaub jeder der für seine Sache einsteht und sich nicht verkriecht, der die Augen aufmacht ist ein Revolutionär.
Manche Revolutionen sind groß, viele laufen mit weil endlich einer angefangen hat.
Aber manchmal sind die Revolutionen, die andere klein finden, weil nicht viele mitlaufen und niemand die Parolen laut ruft die wichtigeren.
Manchmal müssen Revolutionäre auch leise sein.
Und Kraft sammeln um weiterkämpfen zu können.
Das leise sein heißt niemals, dass er aufgehört hat zu kämpfen.
Zum kämpfen gehören ja auch Pausen und man kann auch nicht ohne Unterbrechung schwimmen oder laufen.
Vielleicht gibt es ja auch gar kein richtiges Ende vom Kämpfen.
Mein Freund sagt, vielleicht kämpft man immer.
Jeder. Jeder aufs eine Weise und für sein Leben.
Aber im besten Fall kämpft keiner allein.
Ich kämpfe nicht allein. Manchmal vergesse ich das aber dann erinnert mich mein Freund daran.
Danke mein Freund.
Manchmal ist auch ein Revolutionär müde.
Dann wartet er.
Und weiß nichtmal worauf.
Es ist leicht einem zu sagen was er nicht kann.
Und es ist leicht wem eine Schuld ein zu reden.
Aber es ist schwer jemanden Mut zu machen.
Jeder muss seinen Weg allein wählen.
Ein Revolutionär geht immer weiter.
Mal seitlich und mal in großen Bögen.
Aber immer weiter.
Und er weiß dass er einen Freund hat der mit geht.
Manchmal schafft man einen kleinen Sieg, obwohl man gar nicht mehr dran geglaubt hat.
Man weiß vorher, daß gewinnen nicht heißt, daß alles gut ist.
Für jeden Gewinn muß man irgendwas bezahlen.
Un jeder Sieg ist auch gleichzeitig irgendwie ein Verlieren.
Aber trotzdem bleibt es ein Sieg.
Ein wichtiger.
Jeder Sieg, egal wie klein und egal wieviel man dafür bezahlen muß, ist ein wichtiger Sieg.
Weil man etwas getan hat. Weil man weiterkämpft.